© Naturparkforscher 2023

Graureiher im Nest

Viele haben ihn schon auf Wiesen und Feldern, oder an seichten Ufern von Teichen und Flüssen gesehen. Den Graureiher.

Er sieht schon majestätisch aus, wenn er auf seinen hohen Beinen langsam durch die Natur watet. Immer auf der Suche nach einer Maus, einem Frosch oder einem Fisch.

Graureiher sind Zufvögel die den Winter in Afrika verbringen und dann im Frühjahr zu uns kommen und sich vorzugsweise in der nähe von Auenlandschaften mit kleinen Bächen und Teichen nieder lassen, um zu brüten.

Was viele nicht wissen. Graureiher sind Kolonienbrüter, das heißt, mehrere Brutpaare Brüten zusammen in einer Gruppe.

Ihre Nester sind kugelförmig hoch oben in die Baumwipfel gebaut. Wer über den Wanderweg von Kalletal Erder nach Varenholz wandert, wird sie auch hören.

Wer diese Vögel nicht kennt wird vielleicht etwas erschrocken sein über das knarrende, oder manchmal schon, bellende Geräusch sein was die Graureiher ausstoßen, insbesondere wenn sie sich von uns Eindringlingen gestört fühlen.

Es ist schon faszinierend wie diese doch recht großen Vögel elegant über die Baumwipfel gleiten um dann sicher auf einem Ast oder im Nest zu landen.

Wer sich dann ganz ruhig verhält, kann mit einem Fernglas auch die Graureiher bei der Nest und Brutpflege beobachten.